Entdecken Sie unsere Leistungen:


Akupunktur

Die Anfänge der Akupunktur reichen bis in das Neolithikum Chinas zurück. Sie ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperoberfläche mittels Gold- und/oder Silbernadeln. Mit Hilfe der Akupunktur kann man zwar nicht alle, aber eine ganze Reihe von Beschwerden auch bei Tieren lindern oder beheben. Die Praxis verfügt ebenfalls über ein Gerät für die Laserakupunktur.


Blutdruck

Das Herz-Kreislaufsystem versorgt alle Organe und Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff und transportiert Abbauprodukte. Ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) führt zu einer Minderversorgung der Organe und Gewebe. Ein zu hoher Blutdruck (Hypertonie) hingegen bringt eine erhöhte Nachlast und Schädigungen der Adern mit sich.

 

Lassen Sie den Blutdruck Ihres Haustieres deshalb regelmäßig kontrollieren und beugen Sie Herz- und Gefäßkrankheiten vor!


Ernährung

Die richtige Fütterung von Haustieren ist wichtig für ihre normale Entwicklung und die Erhaltung der Gesundheit. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen ist besonders wichtig. Hierbei muss das Nährstoffangebot der Art, dem Alter und der Leistung des Tieres angepasst sein. Wer seinen Liebling gern bekocht, sollte für ein ausreichendes zusätzliches Angebot an Vitaminen und Mineralien sorgen. Je nach Diagnose muss das kranke Haustier eine Schonkost (Diät) einhalten. Für eine ganze Reihe von Krankheiten stehen Diätfertigfutter zu Verfügung. Sprechen Sie mit uns!


Geriatrie

Die Geriatrie befasst sich mit Krankheiten, welche bei älteren Tieren auftreten. Dank jährlicher Impfungen und einer besseren medizinischen Versorgung steigt die Lebenserwartung unserer Haustiere. Als Folge des höheren Durchschnittsalters können vermehrt Verschleißerkrankungen verschiedener Organe oder krankhafte Wucherungen (Krebs) auftreten. Durch regelmäßige Untersuchungen können Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden.


Dermatologie

Die Haut ist das größte Organ - des Menschen und auch des Tieres. Als Mantel schützt sie den Körper vor Wasser-, Elektrolyt- und Nährstoffverlust sowie schädlichen Umwelteinflüssen. Sie ist aber auch ein immunologisch aktives Organ, das über antibakterielle und antimykotische (Pilzbefall abwehrende) Eigenschaften verfügt. Darüber hinaus kann die Haut Vitamine zum Teil selbst herstellen und speichern. Neben eigenständigen Erkrankungen der Haut wie Tumoren, parasitären und bakteriellen Krankheiten oder Verletzungen wirkt die Haut als Spiegel des Gesundheitszustandes des Tieres. Eine Vielzahl von inneren Krankheiten hinterlassen ihre "Fingerabdrücke" auf der Haut des Tieres.


Hausbesuche

Bei Bedarf untersuchen wir Ihr Tier auch bei einem Hausbesuch. Auf telefonische bzw. persönliche Anfrage des Tierhalters vereinbaren wir einen Termin.


Kastration/Sterilisation

Unter Kastration verstehen wir in der Tiermedizin die chirurgische Entfernung der Keimdrüsen (Hoden bzw. Eierstöcke). Hingegen wird bei der Sterilisation die Fortpflanzungsfähigkeit operativ ausgeschaltet. Hierbei werden die Samenleiter (bei Männchen) bzw. die Eileiter (bei Weibchen) durchtrennt. Das Tier bleibt sexuell aktiv, die Keimdrüsen hormonell voll aktiv. Da die Geschlechtshormone beim Tier für eine Reihe von Krankheiten verantwortlich gemacht werden (Mamma-tumore, Hautkrankheiten, Verhaltensstörungen, Traumata, Pyometra, etc.) wird die Sterilisation in der Tiermedizin kaum praktiziert. Sowohl die Kastration als auch die Sterilisation sind operative Eingriffe, für die das Tier in Narkose gelegt werden muss.


Onkologie

Dank der jährlichen Schutzimpfungen sind die klassischen Tierseuchen weitgehend zurückgedrängt worden und die Lebenserwartung der Tiere ist erheblich gestiegen. Als Folge der höheren Lebenserwartung hat sich zwangsläufig auch die Art der Krankheiten, die zum Tode führen, geändert. Während Anfang der 50iger Jahre die Staupe die wichtigste Todesursache beim Hund darstellte und die Tumore nur eine untergeordnete Rolle spielten, sterben heutzutage über 30% der Hunde an den Folgen einer Tumorerkrankung. Bei bestimmten Rassen liegt der Anteil sogar bei über 50% (Cocker Spaniel, Chow-Chow; Boxer, Pudel, Eurasier, Rottweiler, etc). Rund 86% der Katzen sterben an Krebs. Ist das Tier an einem Tumor erkrankt, kommt es im Wesentlichen auf dessen Art, Größe und Lokalisation an. Es gilt hier die Regel: je frühzeitiger ein potentieller Tumor entdeckt und je schneller der Tumor entfernt wird, desto günstiger sind die Heilungschancen des Tieres.“


Röntgen

Als modernes Bildgebungsverfahren wird die Röntgentechnik eingesetzt, um Organe sowie Knochen und Gelenke darzustellen. Unsere Praxis verfügt über ein Hochleistungsröntgengerät sowie ein modernes digitales Röntgenspeichersystem.

                            Röntgenbild einer Schlange


Schutzimpfungen

Die erfolgreiche Eindämmung und Verhütung von Tierseuchen ist eine der Hauptaufgaben sowohl vom Tierhalter als auch vom Tierarzt. Dank den Pionierarbeiten von Louis Pasteur (1822-1895) sind die Ansätze zur aktiven Immunisierung gegen Krankheiten gesetzt worden. Schutzimpfungen gehören zu den spezifisch vorbeugenden Maßnahmen, die in die Zuständigkeit des Tierhalters fallen. Grundsätzlich dürfen nur gesunde, ausgeruhte und gut genährte Tiere durch approbierte und zur Impfung berechtigte Tierärzte geimpft werden. Alle Impfungen werden im Impfausweis dokumentiert.


Vorsorgeuntersuchung

Vorsorgeuntersuchungen sind besonders wichtig, denn viele Krankheiten im Alter können rechtzeitig erkannt und oft günstig beeinflusst werden. Da die Tiere unterschiedliche Lebenserwartungen und Haltungsbedingungen haben, ist eine generelle Empfehlung, ab welchem Alter die Vorsorgeuntersuchung anzuraten wäre, leider nicht möglich. Riesenhunderassen sollte man ab einem Alter von 4-5 Jahren regelmäßig untersuchen lassen, kleinere Hunderassen ab 7 Jahren und Katzen ab ca. 8 Jahren.

Bei der Untersuchung muss besonderes Augenmerk gerichtet werden auf:

  • Das Herz-Kreislauf-System
  • die Haut (Hautkrankheiten)
  • chronische Organerkrankungen z. B. der Leber, Nieren, Schilddrüse
  • Gelenkproblemen
  • metabolische Erkrankungen (z. B. Zuckerkrankheit)
  • Zahnerkrankungen und Krankheiten der Maulhöhle
  • Augenerkrankungen
  • Tumore.

Vorsorgen ist besser als heilen!


Zahnbehandlung

Bei Hund und Katze sind die Zähne häufig von Zahnbelägen bedroht. Der Speichel enthält Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Zink in verschiedenen Salzformen. Durch Futterreste und Bakterien entstehen Beläge (Plaque). Durch Mineralisation der Beläge bildet sich Zahnstein. Der Zahnstein haftet nicht nur am Zahn, sondern kann sich auch unter das Zahnfleisch ausbreiten (subgingival), was zu anhaltendem Mundgeruch und Zahnausfall führt. Zudem dient der Zahnbelag schädlichen Mikroorganismen als Nährboden. Die Keime und die von ihnen gebildeten Toxine dringen ständig in den Blutkreislauf ein und schädigen Leber, Nieren, Lunge und das Herz. Eine tierärztliche Untersuchung der Mundhöhle ist daher sehr wichtig. Sie kann beispielsweise im Rahmen der jährlichen Schutzimpfung durchgeführt werden.